Beutellose Staubsauger

Das Prinzip des beutellosen Staubsaugers wurde in der Mitte der 1980er Jahre von dem Briten James Dyson entwickelt. Diese Art von Staubsauger braucht keinen Beutel als Auffangbehälter für den Schmutz: mit Hilfe der Zentrifugalkraft wird der aufgesaugte Staub an die Seitenwände des Behälters geschleudert und dort festgehalten.

Bei den neueren Modellen entsorgt der Staubsauger den aufgenommenen Dreck besonders einfach: auf einen Knopfdruck öffnet sich die Kasette und Alles aufgesaugt landet im Mülleimer

Beutellose Staubsauger sind in der Regel teurer als normale Boden- oder Handstaubsauger inklusive der entsprechenden Staubbeutel. Im Gegensatz zu diesen müssen aber keine Beutel nachgekauft werden, die teils recht teuer und teils (abhängig vom Gerät) schwierig zu bekommen sind. So können einige Euros an dieser Stelle wieder eingespart werden.

Was den Typ angeht, gibt es beutellose Staubsauger als Boden- sowie als Hand- und Rüsselgeräte. Im normalen Haushalt sind sie jedoch eher selten zu finden, was wohl vor allem am Preis liegen mag. Zu empfehlen sind beutellose Staubsauger insbesonder Allergikern: beim Entleeren des normalen Staubbeutels wird übermäßig viel Staub wieder freigesetzt; bei diesen Staubsaugern spart man sich das Herausnehmen des Beutels und wird so keinen schädlichen Partikel ausgesetzt.